Bedingt durch unterschiedliche Lebensbedingungen und gesellschaftliche Werte und Normen finden Männer und Frauen in vielerlei Hinsicht unterschiedliche Chancen vor, sich am sportlichen Leben zu beteiligen. Das hat auch Auswirkungen auf die Entwicklung von Interessen von Mädchen und Buben.

Gender Mainstreaming ist eine international anerkannte Strategie, um unterschiedliche Bedürfnisse wahrzunehmen und soziale Unterschiede, sowie strukturelle Ungleichheiten sichtbar zu machen und zu hinterfragen.

Wesentlich ist, dass bei allen Entscheidungen, Projekten und Vorhaben der Politik und Verwaltung die unterschiedlichen Lebensrealitäten und Bedürfnisse von Frauen und Männern im Vorhinein zu berücksichtigen sind.

Gender Mainstreaming geht alle Geschlechter etwas an!

Gender Mainstreaming und Frauenförderung sind dabei einander ergänzende Strategien.

Solange geschlechtsspezifische Ungleichheiten zum überwiegenden Teil zu Lasten von Frauen gehen, ist Frauenförderung unerlässlich. Gender Mainstreaming schafft zusätzlich günstige strukturelle Rahmenbedingungen.

Betrachtet man Gender Mainstreaming als Managementaufgabe, können die einzelne Schritte in Form einer Spirale beschrieben werden. Datenerhebung, gendersegregierte Zahlen und Fakten bilden dabei die Grundlage allen weiteren Handelns.

100 % Sport - Gendermainstreaming Spirale